Eine aktuelle Prognos-Studie bestätigt: Die Messe Friedrichshafen zählt zu den wichtigsten Wirtschaftstreibern der Region. Ihre Veranstaltungen erzeugen deutschlandweit 519 Millionen Euro Umsatz – davon bleiben 230 Millionen Euro im Bodenseekreis und 115 Millionen Euro im übrigen Baden-Württemberg. Besonders deutlich zeigt sich die regionale Verankerung: 56 Prozent der direkten Ausgaben von Besuchenden und Ausstellern fließen unmittelbar in den Bodenseekreis.
Durch die Messeaktivitäten werden jährlich rund 4.800 Arbeitsplätze gesichert, fast die Hälfte davon in der Region. Auch der Tourismus profitiert erheblich: Ein durchschnittliches Messejahr bringt 230.000 Übernachtungen im Bodenseekreis sowie weitere 35.000 Übernachtungen im Land.
Die Studie weist zudem 98 Millionen Euro Steuereinnahmen aus, wovon 11 Millionen Euro direkt an die Stadt Friedrichshafen und den Bodenseekreis gehen. Von den restlichen Mittel profitieren das Land Baden-Württemberg, die übrigen Bundesländern und der Bund.
Dienstleistungsbranchen wie Messeleistungen, Handel und Gastgewerbe zählen zu den größten Gewinnern. Besuchende geben pro Messebesuch im Durchschnitt 260 Euro aus, Aussteller investieren im Schnitt 46.000 Euro pro Unternehmen. Vor allem kleine und mittlere Aussteller tragen überdurchschnittlich zur regionalen Wertschöpfung bei.
„Die Ergebnisse zeigen eindrucksvoll, wie stark die Messe Friedrichshafen zur wirtschaftlichen Stabilität und Attraktivität des Standorts beiträgt“, betont Messegeschäftsführer Klaus Wellmann. „Unsere Veranstaltungen stärken Wertschöpfungsketten und sind ein unverzichtbarer Motor für die Region.“
Die Untersuchung basiert auf umfangreichen Befragungen von Besuchenden und Ausstellern der Jahre 2024 und 2025. Laut AUMA trägt die deutsche Messewirtschaft jährlich mit rund 30 Milliarden Euro wirtschaftlichen Effekten zum Wohlstand des Landes bei.
Weitere Informationen: https://www.messe-friedrichshafen.de
Zurück zum Newsletter
Quelle: AUMA News
0 Kommentare