Die internationale Veranstaltungswirtschaft strebt an, mehr Standards für Veranstaltungen aller Art zu schaffen. Dazu gab es Ende Februar 2026 ein Treffen des neu gegründeten ISO Technical Committees 354 in Paris. Vertreten waren zahlreiche Nationen und unterschiedliche Branchen aus der internationalen Veranstaltungswirtschaft, mit einer besonders starken Beteiligung aus Asien. Der Verband der deutschen Messewirtschaft AUMA war vom Deutschen Institut für Normung (DIN) als Experte in das neue Normierungsgremium entsendet worden, teilgenommen hat Barbara-Maria Lüder, Managerin Recht.

Unter Leitung des Vorsitzenden, Chris Skeith, OBE, Geschäftsführer des Weltmesseverbands UFI, einigte sich das Gremium darauf, den Geltungsbereich bewusst sehr weit zu fassen. Entsprechend wurde auch der Name des Committees schlicht auf „Events“ verkürzt. Damit ist ein sehr breites Spektrum potenzieller Normungsvorhaben eröffnet, dessen konkrete Ausgestaltung noch offen ist. Diskutiert wurden unter anderem Arbeiten an Standards zum Abfallmanagement bei Messen, Crowd Management bei Events sowie zu Gesundheits- und Sicherheits-Fragen im Messebau. Ob und in welcher Form diese Themen tatsächlich in Normungsprojekte überführt werden, wird sich erst im weiteren Verlauf zeigen – vorausgesetzt, es finden sich hierfür Mehrheiten im international heterogen besetzten Gremium.

Der AUMA bringt die Perspektive der deutschen Messewirtschaft in einen Prozess ein, der von sehr unterschiedlichen wirtschaftlichen und politischen Interessen geprägt ist. Vor diesem Hintergrund ist die aktive Begleitung der Arbeiten in dem Normungsgremium ein wichtiger Schritt, um Entwicklungen frühzeitig einordnen und mitgestalten zu können.

 

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Quelle: AUMA News

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Kategorien: Messebau

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