Die Bundesregierung hat den Gesetzentwurf zum Freihandelsabkommen mit den Staaten des südamerikanischen Wirtschaftsbündnisses Mercosur in den Deutschen Bundestag eingebracht. Damit wurde ein weiterer Schritt im Ratifizierungsverfahren dieses bedeutenden EU-Abkommens eingeleitet. Zu den Mercosur-Vertragspartnern gehören Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay. 

Für die deutsche Messewirtschaft, deren internationaler Erfolg maßgeblich auf Offenheit, Vernetzung und Verlässlichkeit beruht, ist dies ein wichtiger Schritt. Mit jährlich über 40.000 Besucherinnen und Besuchern sowie rund 700 ausstellenden Unternehmen sind die Staaten des Mercosur bereits heute ein wichtiger Partner auf deutschen Messen. Von dem Freihandelsabkommen profitieren der Messeplatz Deutschland, der durch einen intensiveren internationalen Handel an Dynamik gewinnt, die ausstellenden Unternehmen, die im Rahmen des Auslandsmesseprogramms ihre Produkte und Dienstleistungen „made in Germany“ in Südamerika präsentieren, sowie die deutschen Messeveranstalter, die jährlich über 25 Messen im Mercosur-Raum durchführen.

Der AUMA wird das parlamentarische Verfahren aufmerksam begleiten und sich weiterhin für den Abschluss weiterer Freihandelsabkommen einsetzen.

Quelle: AUMA News

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Kategorien: Messebau

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